Hautallergie

Hautallergie

Die Allergie, deren beliebte Synonyme Allergie und Hypersensibilität sind, ist eine pathologische, qualitativ veränderte Reaktion des Gewebes auf die Wirkung verschiedener Fremdstoffe, die als Allergene bezeichnet werden. Es handelt sich um eine immunologische Reaktion, die in der Bildung spezifischer Antikörper besteht, die nach der Bindung an das Antigen zur Freisetzung verschiedener Substanzen, so genannter Entzündungsmediatoren, führen. Ein Umweltfaktor, der an sich eine Allergie auslöst, ist in der Regel nicht schädlich für den Körper. Das Immunsystem und seine Zellen, z.B. Lymphozyten, insbesondere aus der Th2-Subgruppe, saure Granulozyten, Eosinophile, Mastzellen, Mastzellen, Mastzellen, beteiligen sich an allergischen Reaktionen. Antikörper, Immunglobuline der Klasse E-IgE, spielen eine wichtige Rolle bei allergischen Reaktionen. Allergien können sich auf vielfältige Weise manifestieren – von leichter Kälte und Tränen bis hin zu lebensbedrohlichem anaphylaktischem Schock und Tod.

Hautallergie

Eine Hautallergie ist eine abnormale Reaktion des Immunsystems. Wo kommt es her?

Der Begriff Allergie wurde erstmals 1906 von Clemens Peter von Pirquet, einem Wiener Kinderarzt und Wissenschaftler, verwendet. Es bedeutet buchstäblich eine „andere Reaktion” – vom Griechischen bedeutet allos „anders”, während ergos „Reaktion” bedeutet. Von Pirquet hat sowohl Immunität als auch Allergie definiert. Unter Allergie versteht man nach heutigem Kenntnisstand eine abnormale Manifestation der Immunität, die durch die Schädigung des eigenen Gewebes als Folge einer typischen Immunantwort gekennzeichnet ist. Zunächst wurde die abnormale Produktion von Antikörpern der IgE-Klasse als verantwortlich für alle Überempfindlichkeitsreaktionen angesehen. Erst weitere Forschungen von Robin Coombs und Philip Gell in den 1960er Jahren führten zur Entdeckung von vier der fünf derzeit bestehenden Überempfindlichkeitsreaktionen. Daher ist der Begriff Hypersensibilität ein breiteres Konzept und ist nicht gleichbedeutend mit Allergien sensu stricte. Allergien gelten als eine der Zivilisationskrankheiten des 20. und 21. Jahrhunderts. Seine Essenz ist eine übermäßige abnormale Reaktion des körpereigenen Immunsystems auf Substanzen, die in der Umwelt vorkommen, die als Allergene bezeichnet werden. Allergene sind in der Regel Proteine in pflanzlichen und tierischen Zellen oder Fragmente von Substanzen wie bestimmte Medikamente oder Latex.

In Polen werden Allergien am häufigsten durch die darin enthaltenen Allergene verursacht:

  • Pollen von Pflanzen, z.B. Bäumen, Gräsern und Schimmelsporen;
  • Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Kuhmilch, Eier, Fisch und Nüsse;
  • tierische Organismen wie Katzen- oder Hundehaare, Bienengift oder Hausstaubmilben.

Penizillin und Analgetika sind die häufigsten allergenen Medikamente, und Latexallergie ist hauptsächlich mit medizinischem Personal verbunden – aufgrund medizinischer Ausrüstung und der Verwendung von Latexhandschuhen.

Hautallergie

Hautallergie kann viele verschiedene Formen annehmen

Interessanterweise kann ein Patient, der gegen Pollenallergene, wie z.B. Birken, allergisch ist, auch auf ähnliche Lebensmittelallergene, wie z.B. Äpfel, reagieren, was als Kreuzreaktion bezeichnet wird. Täglich kommen wir mit vielen Substanzen in Berührung – durch Berühren, Essen, Medikamenteneinnahme oder Atemluft – und der Kontakt mit ihnen verursacht deren teilweise Eindringen in den Körper. Ziel des Immunsystems ist es, zu prüfen, ob Fremdkörper die Gesundheit gefährden können und mögliche Maßnahmen zum Schutz des Körpers zu ergreifen. Bei Allergikern macht das Immunsystem Fehler und sendet selbst mit einer kleinen Menge an Allergenen große Mengen an Antikörpern aus.

Allergien können viele verschiedene Formen annehmen:

  • Inhalationsallergie,
  • Kontaktallergie,
  • Lebensmittelallergie.

Allergien können zu einer Vielzahl von Symptomen führen, wie z.B.

  • das Zerreißen,
  • Heuschnupfen,
  • Kurzatmigkeit,
  • Urtikaria.

Das schwerste dieser Symptome ist ein extrem lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock. Die allergische Anfälligkeit ist genetisch bedingt, oft erblich, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Allergie steigt, wenn sie bei unseren Familienmitgliedern auftritt. Es wird davon ausgegangen, dass einige Umweltfaktoren auch das Allergierisiko deutlich erhöhen.

Wir sind einer von ihnen:

  • Luftverschmutzung,
  • Zigarettenrauch,
  • vergangene Infektionen,
  • nicht sehr sterile Umgebung während der Entwicklung des Kindes,
  • Missbrauch von Chemikalien.

Das Auftreten einer Allergie deutet auf einen vorherigen Kontakt mit einem Allergen hin, wodurch der Körper spezifische Antikörper produziert. Bei der nächsten Berührung mit einer Substanz kommt es zu einer übermäßigen Reaktion auf dieses Allergen in Form einer Entzündung, die sich in verschiedenen Organen befinden kann, z.B. an den Schleimhäuten der Atemwege oder auf der Haut. Allergien sind oft hartnäckig, können aber auch regelmäßig auftreten, und wenn sie vernachlässigt und unbehandelt werden, können sie die Ursache für schwerwiegendere chronische Krankheiten, insbesondere Asthma, sein.

Hautallergie

Bei Allergikern macht das Immunsystem Fehler und sendet selbst mit einer kleinen Menge an Allergenen große Mengen an Antikörpern aus.

Allergene werden entsprechend der Dauer der Exposition gegenüber dem sensibilisierten Organismus in zwei Gruppen eingeteilt:

  • saisonal, die sich hauptsächlich auf Pollen mit ihren charakteristischen Pollenzeiten beziehen;
  • ganzjährig, vor allem bei Allergenen der Hausstaubmilben, die in unserer Umwelt ständig vorhanden sind.